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Über mich …

Lange habe ich darüber nachgedacht, ob ich für meinen Blog eine „Über mich“ Seite anbiete.
Da es zum „guten Ton“ gehört, habe ich mich dann entschlossen eine „über mich“-Seite zu erstellen.

Also, nachfolgend ein paar Daten über mich:

Ich bin im September 1966 geboren.

Von Beruf bin ich diplomierte Betriebswirtin, Fachrichtung Handelsmarketing.

Ich habe lange Jahre im Bereich Marketing- und PR u.a. auch als Pressesprecherin gearbeitet.

Eines meiner Marketingkonzepte ist auch schon mal ausgezeichnet worden im Bundeskanzleramt im Jahr 2001:
unter mehr als 2000 Mitbewerbern gehörte mein Konzept zu den 5 besten 🙂 Darauf bin ich logischerweise sehr stolz. Genaueres und um was für ein Projekt es sich handelte, gebe ich auf Nachfrage bekannt.

Als Pressesprecherin war ich sowohl in meiner Funktion als Marketing- und PR-Referentin einer Firma, die Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen herstellt, als auch für die Neugründung einer Messe für diesen Personenkreis, aktiv. Um welche Messe es sich da handelt, gebe ich auch gerne auf Nachfrage bekannt.

Ich habe diese Messe die ersten vier Jahre pressetechnisch und webdesigntechnisch Jahre begleitet, bis mich mein beruflicher Weg, in eine andere Richtung führte. Diese Messe ist Heute (2017), 14 Jahre nach Gründung immer noch erfolgreich, sehr beliebt und kann sogar als größte europäische Messe für blinde und sehbehinderte Menschen bezeichnet werden.

Mit Webdesign beschäftige ich mich seit 1996 und habe es mir selbst beigebracht. Ich gehöre noch zu denjenigen, die per Hand html- und css-Code geschrieben haben und sich gefreut haben, wenn eine Webseite dabei herauskam.
Anfangs war ich grafisch orientiert und dachte, dass ansprechende Bilder den größten notwendigen Teil einer Internetseite ausmachen.

Von 2001 bis 2007 hatte ich das Glück als Marketing- und PR-Referentin bei einem der größten Hersteller für Blindenhilfsmittel in Deutschland arbeiten zu dürfen.
Unter anderem war ich dort für die Webseite und die Erstellung (Produktion und Text) elektronischer Werbemedien (Newsletter, Audiobeiträge, pdf-Zeitschriften, Podcast, …) zuständig. Ich habe gelernt, dass blinde und sehbehinderte Menschen sehr selbstverständlich mit dem Medium PC und Internet umgehen.
Für mich gehört es Heute zur Selbstverständlichkeit.
Doch immer wieder treffe ich auf SEHENDE, die mich fragen, wie denn ein blinder Mensch am PC arbeiten kann. Gerne erkläre ich das. Die Verwunderung der Sehenden ist dann groß.

Von meinen blinden Programmierkollegen habe ich sehr viel gelernt: z.B. dass eine Suchmaschine das Internet so wahrnimmt wie ein blinder Mensch. Bilder erkennt die Suchmaschine als Bilddateien. Selbst wenn also im Bild Text enthalten ist, kann die Suchmaschine den im Bild enthaltenen Text nicht lesen. Was die Suchmaschine erkennt, ist in diesem Zusammenhang den Dateinamen z.B. bild.jpg. Da Farben als hexadezimaler Code geschrieben werden und Hintergrund „Background“ heißt und Farbe „Color“ erkennt die Suchmaschine auch, wenn jemand versucht sie auszutricksen indem man z.B. weiße Schrift auf weißem Grund einsetzt, was schließlich zu sehr empfindlichen Abstrafungen bis zur Streichung aus dem Index führen kann.

Die Suchmaschine kann also nur Text lesen. Wenn aussagekräftiger Text vorhanden ist, kann die Suchmaschine thematisieren und zuordnen. Ohne aussagekräftigen Text kann eine Internetseite nicht kategorisiert und positioniert werden.

„Content ist King“. Dieses Zitat stammt ursprünglich aus einem Essay von Microsoft-Gründer Bill Gates, das er bereits 1996 verfasste. „Content is King“ ist Heute aktueller denn je. Leider stelle ich immer wieder fest, dass dies den meisten Webseitenbetreibern nicht bekannt ist.

Lange Rede kurzer Sinn: das Verständnis dafür wie Suchmaschinen ticken, haben mir meine blinden Kolleg/innen sehr gut erklären können. Daher versuche ich auch weitgehend so zu arbeiten, dass Webseiten von den Suchmaschinen indiziert werden können und mit Hilfsmittel bedient werden können. Weiterhin versuche ich zu intervenieren, wenn ein Kundenwunsch dem entgegenstehen könnte.

Wussten Sie, dass …

… der Vater des Computer Konrad Zuse ist?

Konrad Zuse wurde am 22. Juni 1910 geboren.

Dieser deutsche Ingenieur erfand den ersten Computer, auch wenn das in den USA lange Zeit angezweifelt wurde. Gegen Ende des Krieges waren fast alle seiner Maschinen zerstört, nur die Z4 konnte er in einem Pferdestall im Allgäu retten. Der erste Programmierer, der ihn bei der „Erfindung“ des PCs unterstützte, war ein blinder Mathematiker!