Folgekosten

1. September 2015

Folgekosten

Die Folgekosten einer Internetseite

Sie planen die Erstellung einer Internetseite und lassen sich ein Angebot erstellen. Das Angebot sagt Ihnen zu, Sie erteilen den Auftrag und lassen die Seite erstellen. Nach Fertigstellung erhalten Sie die Rechnung und bezahlen diese.

Unter Umständen gehen Sie davon aus, dass es nun keine weiteren Kosten mehr geben wird. Doch da täuschen Sie sich.

Viele Webseitenbetreiber möchten, dass ihre Internetseite mit einem CMS erstellt wird, damit sie anschließend in der Lage sind die Seiteninhalte selbst zu pflegen.

Ein CMS ist eine Software, die wie jede andere Software, Aktualisierungen unterliegt. Meist sollten diese Updates alleine schon aus sicherheitstechnischen Gründen alle durchgeführt werden.

Nichts ist für einen Seitenbesucher ärgerlicher, als der Besuch einer Internetseite, bei welcher ein Trojaner oder ähnliches auf dem Rechner implementiert wird. So was kann passieren, wenn die Updates nicht durchgeführt werden. Schlimm wird es, wenn der Seitenbesucher den Seitenbetreiber anzeigt. Genauso blöd wird es, wenn Google die Webseite aus sicherheitstechnischen Gründen aus dem Index nimmt. Dann wird die Seite nicht mehr gefunden bzw. Besucher der Webseite erhalten von Google eine Meldung, dass sie gerade eine unsichere Webseite besuchen.

Dies alles sind recht schlagkräftige Argumente, warum eine Webseite bzw. die Technik auf jeden Fall aktuell gehalten werden soll.

Die Durchführung von Updates sollte der Webseitenbetreiber in der Regel dem Profi überlassen. Dafür fallen Folgekosten an.

Neben dem technischen Aspekt spielt der inhaltliche Aspekt eine Rolle. Die Inhalte sollten aktuell gehalten werden. Kaum etwas ist langweiliger als veraltete Inhalte. Webseitenbetreiber nehmen sich oftmals vor, die Inhalte selbst aktuell zu halten. Erfahrungsgemäß haben sie aber keine Zeit dafür. Es bleibt die Wahl: veraltete Inhalte anzubieten oder die Aktualisierung auszulagen bzw. zu beauftragen. Auch in diesem Fall fallen Folgekosten an.

 

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